Geranien überwintern

Geranien (eigentlich richtig Pelargonien bzw. botanisch Pelargonium) sind pflegeleichte und robuste Pflanzen und lassen sich auch recht einfach Geranien überwintern. Hierfür müssen nur ein paar wenige Handgriffe bedacht und erledigt werden:

Das Überwintern sollte bei Geranien Ende August eingeleitet werden. Ab dann sollten die Pflanzen auf Balkon und Terrasse nicht mehr gedüngt und nur selten gegossen werden. So kann der Ballen abtrocknen und wird im Winterquartier nicht faulig. Abgestorbene Blüten und Stängel sollten entfernt werden, lange Triebe werden vorsichtig (und nicht zu radikal) beschnitten.

Wann wird es Zeit zum Geranien überwintern?

Ab Außentemperaturen um die 5 Grad sollten Geranien überwintern. Am besten eignet sich hierfür ein heller und kühler Standort, z.B. ein Treppenhaus oder Wintergarten – die optimale Temperatur liegt zwischen 4 bis 10 °C.

Tipp: Wenn Sie dir Geranien an einem Ort mit wenig Licht überwintern (z.B. im Keller), dann achten Sie darauf, dass die Temperatur im Raum mögliches kühl ist. Um die 4 bis 6 °C sind perfekt.

Um zu verhindern, dass die Geranien während des Überwinterns vertrocknen, sollten die Ballen der Balkonpflanzen in größeren Zeitabständen befeuchtet werden. Vertrocknete Blätter und Blüten werden abgezupft.

Die Geranien Überwinterung endet im Februar

Ende Februar endet das Geranien Überwintern und die Pflanzen können aus dem Winterschlaf geholt werden. Das ist der Zeitpunkt, an dem sie beschnitten (Pflanzen schneiden) werden sollten. So können sie genügend Kraft sammeln, um neu und vieltriebig auszuschlagen.

Die Triebe sollten dabei auf 5 bis 7 cm gekürzt werden. Optimal ist, wenn an jedem Trieb 3 bis 4 Knoten stehen bleiben, an denen neue Blätter wachsen können. Sobald die Geranien beschnitten worden sind, kann das Überwintern abgeschlossen werden.

In neue Erde gepflanzt, können sie zurück auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden. Hier zeigen sie bereits nach wenigen Wochen wieder ihre volle Pracht.

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