Schädlinge

Wer ein glücklicher Kleingärtner sein möchte, und sei es nur um auf dem Fensterbrett ein paar Tomaten oder Radieschen zu ernten, muss sich mit Pflanzen-Schädlingen und anderen Krankheiten, die die Pflanzen befallen können beschäftigen. Häufig sind die Plagegeister auch nicht direkt zu erkennen und die Pflanzen lassen einfach die Köpfe hängen. Hier möchten wir alle Informationen zum Thema Schädlinge sammeln.

Verschiedene Schädlinge

Es gibt eine Vielzahl von Schädlingen an denen die Zimmerpflanzen oder Nutzpflanzen zu leiden haben können. Die wohl bekanntesten Schädlinge, mit denen es fast jeder schon einmal zu tun hatte, sind die Blattläuse. Diese Schädlinge sind in unseren Breiten am häufigsten verbreitet und ernähren sich von Pflanzensäften. Das heißt sie saugen sie aus. Gleichzeitig können diese nur wenige Millimeter großen Insekten aber auch Viren auf die Pflanzen übertragen.

Andere Schädlinge sind Raupen und Schnecken. Diese Tiere treten weniger an Zimmerpflanzen auf als an Freilandgewächsen. Beide Schädlinge haben einen unbändigen Hunger und können indem sie die Blätter von zum Beispiel Salat fressen ganze Beete zerstören. Der Apfelwickler ist eine Schmetterlingsart deren Raupen als Schädlinge angesehen werden. Er ist häufig in Obstbäumen zu finden, am häufigsten natürlich auf Apfelbäumen aber auch  Birnen, Weißdorn, Aprikose, Pflaume, Quitte, Kirsche, Pfirsich, Esskastanie und Walnuss sind davon betroffen. Die Eier des Apfelwicklers werden von den Weibchen auf die Frucht oder die Blätter der Baumes gelegt.

Nach dem Schlüpfen ernährt sich die Raupe mehrere Wochen davon, so dass die Früchte von in der verdorben werden. Danach verlässt die Raupe die Frucht um zu überwintern und sich zu verpuppen.

Schädlinge und die Folgen

Ein besonders in vergangen Zeiten besonders verheerender Schädling ist der Kartoffelkäfer. Diese Schädlinge ernähren sich sowohl im Larvenstadium als auch als Käfer von Teilen der Kartoffel. Diese Schädlinge können ganze Felder abfressen und so, bevor es chemische Bekämpfungsmethoden gab, für ernsthafte Hungersnöte sorgen. Erschwerend kommt dazu, dass diese Schädlinge, die ursprünglich in Colorado in den USA beheimatet waren und von den Menschen in Europa eingeschleppt wurde, in unseren Breiten keine natürlichen Fressfeide hatte.

Arten von Schädlingen

Viele Schädlinge sind mit dem bloßen Auge kaum erkennbar. Andere sind hingegen wesentlich größer und hinterlassen demnach auch größere Schäden. Zu den am weitesten verbreiteten Schädlingen und Nützlingen gehören:

  • Ameisen
  • Blattläuse
  • Fliegen
  • Kakerlaken
  • Käfer
  • Schaben
  • Schnecken
  • Wespen
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